Freigängerkatze entwurmen

Wie oft sollte man eine Freigängerkatze entwurmen?

Katzen können sich eine Vielzahl ein Erregern und Parasiten einfangen. Eine Gruppe gerät dabei häufig ins Visier- die Würmer. Vor allem solche, die sich im Darm festsetzen, sind besonders dominant vertreten. Welche sind dies und wie oft sollte man eine Freigängerkatze entwurmen?

Die Würmer

Es gibt insgesamt fünf Würmerarten, die unsere Heimkatzen befallen. Sie werden auf unterschiedlichste Weise übertragen und befallen verschiedene Organe.

Die Spulwürmer, auch Ascariden genannt, setzen sich im Dünndarm fest und ernähren sich von der Nahrung, die die Katze zu sich nimmt. Sie kommen über die Milch des Muttertieres in den Organismus und können durch den Körper wandern.

Hakenwürmer leben ebenfalls im Darm, saugen jedoch Blut aus der Schleimhaut, wodurch es zu gefährlichen Anämien (Blutarmut) kommen kann. Übertragen werden durch Futter oder direkten Kontakt (sie dringen durch die Haut, wandern über das Blut zur Lunge, steigen von dort durch die Luftröhre in den Rachen auf und werden abgeschluckt).

Bandwürmer dürften uns allen ein Begriff sein. Sie werden bei unseren Heimtieren über Flöhe übertragen. Die Bandwurmlarven sitzen dabei in den Speicheldrüsen des Flohs und gelangen beim Biss in das Blut der Katze.

Lungenwürmer befinden sich- wie der Name schon sagt- in der Lunge. Sie gelangen über Beutetiere in den Darm der Katze und wandern von dort über das Blut in die Lunge. Dort verursachen sie Schleimhautschäden und eine vermehrte Schleimproduktion, wodurch die Katze unter Lungensymptomen wie Husten und Atemnot leidet.

Zuletzt seien die Herzwürmer genannt, die von Mücken übertragen werden und durch die Haut in das Herz wandern. Das Hauptproblem bei diesen Würmern ist die Blutgerinnung, die durch Herzschäden entsteht.

Welche Wirkstoffe werden eingesetzt?

Behandeln Sie Ihre Katze niemals ohne Anweisung des Arztes! Im Internet werden vermeintlich ungefährliche Präparate ohne Verschreibungspflicht verkauft. Zum einen handelt es sich meistens um den billigsten und damit unreinsten Stoff, den es auf dem Markt zu kaufen gibt. Zum anderen sind nicht alle Wirkstoffe für alle Altersklassen anwendbar. Gerade Kitten sind gefährdet, mit dem falschen Präparat behandelt zu werden, da sie gewisse Enzyme noch nicht besitzen- es kann zu schweren Vergiftungen kommen.

Handelsüblich sind die Wirkstoffe Pyrantel, Milbemycinoxim und Selamectin für Spul- und Hakenwürmer und Praziquantel und Epsiprantel für Bandwürmer.

Wie oft sollte man seine Katze entwurmen?

Wohnungskatzen sind weniger gefährdet als Freigängerkatzen, deshalb können sie alle 6 Monate behandelt werden. Freigängerkatzen fressen gerne Mäuse oder anderen freilaufende Beutetiere, weshalb bei ihnen eine höhere Gefahr der Ansteckung besteht. Empfohlen wird, Ihre Freigängerkatze alle 3 bis 4 Monate zu entwurmen.

Lies mehr dazu: http://tierhilfe-marsaalam.org/wurmkur-bei-der-katze/

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